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Gemeindedaten

Wissenswertes über die Gemeinde

Bürgermeister:

Thomas Brunner

 

Einwohnerzahl:

1.318 (Stand: 31.12.2014)

 

 

Fläche:

20,76 km²

 

Staatstraßen:

St 2114 (Ost – West)

St2124 (Nord – Süd)

 

Kreisstraßen:

DEG 22 (Neusling – Niederpöring)

DEG 35 (Ramsdorf – Eschlbach)

 

 

Ortschaften:

Ammersöd, Bachling, Bamling, Englöd, Hansöd, Hacklöd, Hasreit, Herblfing, Hirlöd, Kolling, Lain, Neubachling,  Neusling, Oberviehhausen, Ramsdorf, Reitberg, Wallerfing

 

Siedlungsgebiete:

Wiesäcker Neusling:

freie Bauplätze bitte bei der VG Oberpöring erfragen

 

Am Bergweg Wallerfing:

freie Bauplätze bitte bei der VG Oberpöring erfragen

 

 

Anschrift:

Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring

Niederpöring 23

Als Behörde der Gemeinde Wallerfing

94562 Oberpöring

 

Tel.: (0 99 37) 95 05-0

Fax: (0 99 37) 95 05-50

e-mail: poststelle@vgem-oberpoering.bayern.de

 

Wiki

http://de.wikipedia.org/wiki/Wallerfing


Das Wallerfinger Gemeidewappen

Die Beschreibung des Wappens lautet:

„Geteilt von Grün und Silber, oben ein wachsender silberner Greif, unten schräg gekreuzt ein roter Kreuzstab und ein roter Doppelkreuzstab, belegt mit einer senkrechten schwarzen Streugabel.“

 

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen:

Die Gemeinde Wallerfing entstand im Zuge der Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Wallerfing, Ramsdorf und Neusling. Das untere Feld mit den beiden Kreuzstäben und der Streugabel weist auf diese drei Gemeinden hin: Der Kreuzstab steht als Attribut des hl. Johannes des Täufers für die Pfarrkirche von Wallerfing, der Doppelkreuzstab als Attribut des hl. Petrus für die Pfarrkirche von Neusling. Die Gabel ist dem Wappen der Herren von Ramsdorf entnommen, die als bayerischer Turnieradel in Ramsdorf ansässig waren. Die Hofmark Ramsdorf war auch sonst für das Gemeindegebiet von maßgeblichem Einfluss. Besonders lange sind dort als Besitzer die Freiherren und späteren Grafen von Goder nachweisbar, die einen Greifen in ihrem Wappen führten. Dieser Greif wurde in ein grünes Feld gesetzt, um die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde zu betonen.


Aus der Wallerfinger Ortsgeschichte

Das Dorf liegt am Fuße des so genannten Hardtrückens, am Südrand des fruchtbaren Gäubodens, in der Südwestecke des Landkreises Deggendorf.

Eine große Anzahl von Lese- und Grabungsfunden, die zum Teil im Schulgebäude der Gemeinde und in der Prähistorischen Staatssammlung in München aufbewahrt und gezeigt werden, beweist, dass Wallerfing, wie die meisten Orte der Umgebung, schon sehr frühzeitig von sesshaften Ackerbauern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit besiedelt war. Die Lage bot sich für eine landwirtschaftliche Nutzung geradezu an, gab es auf der einen Seite doch fruchtbarste ebene Flächen, auf der anderen Seite waldreiches Hügelland mit Wild, Quellen und Bächen.

In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass beim Bau des Schulhauses 1968/69 umfangreiches Fundmaterial zutage kam, das aufgrund der damaligen Verhältnisse leider nicht vollständig geborgen werden konnte. Ein Teil des Materials gehörte der Mönchshöfener Kultur an und wurde von Dr. R. A. Maier vom Landesamt für Denkmalpflege in München damals als eigene Ausprägung mit der Bezeichnung „Fazies Wallerfing" versehen. Inzwischen wurde dies durch neuere Funde in der näheren und weiteren Umgebung etwas relativiert.

Aus der Zeit der keltischen Besiedlung und späteren römischen Besetzung ist bis jetzt kein Fundmaterial geborgen worden und damit praktisch nichts bekannt, doch dürfte die Geschichte wohl ähnlich verlaufen sein wie im übrigen Raetien. Als die letzten Römer schließlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts, bedrängt von eindringenden germanischen Stämmen, im zusammenbrechenden Römerreich gegen Passau, Österreich und Italien abzogen, dürfte sich vor allem im Laufe des 6. Jahrhunderts und der folgenden Jahrhunderte eine neue Bevölkerung gebildet haben. Diese setzte sich aus Resten der kelto-römischen Bevölkerung und den neu einwandernden Bajuwaren zusammen. Das bairische, meist bäuerlich geprägte Volk entstand langsam. Zunächst wurden vor allem die fruchtbaren, fast menschenleeren Ebenen und Flusstäler besiedelt. Langsam tritt nun das Dorf aus dem Dunkel der Vor- und Frühgeschichte ins Licht der nachweisbaren frühmittelalterlichen Landesgeschichte. Schon im Jahr 812 soll hier eine Kirche gestanden haben, welche infolge der Beschlüsse des Reichtags von 817 mit Einkünften versehen wurde. Wallerfing hieß ursprünglich „Waldolfing". Urkunden bezeugen, dass hier ein edles Geschlecht sesshaft war, da 1140 Willehalm und Roudeger Waldofing als Zeugen in Aldersbach genannt wurden, noch mal wird 1160 ein Lutold da Waldofing in einer Aldersbacher Urkunde als Zeuge erwähnt.

Im 13. Jahrhundert erhoben die Bischöfe von Passau den Zehent, mit welchem aber die Waller von Wildthurn belehnt waren. Der Herrschaftssitz der Edlen von Waldofing dürfte beim „Zehetmaier" Anwesen gestanden haben.

Im 30-jährigen Krieg wurde Wallerfing wie die anderen Orte und Dörfer der Umgebung geplündert und zerstört. Nur die Kirche blieb verschont, da sich eine Ausraubung anscheinend nicht lohnte. Auch im spanischen (1701 – 1714) und dem österreichischen Erbfolgekrieg (1741 – 1745) blieb das Dorf vor Plünderung und Zerstörung nicht verschont. Weiter berichtet die Chronik von Hungersnöten, Missernten, Naturkatastrophen und Epidemien wie der Pest.

Im Jahre 1848 äscherte ein Großbrand, dessen Ursache nie geklärt werden konnte, einen großen Teil der Ortschaft ein. Folgende Anwesen fielen der Feuersbrunst zum Opfer: der Zehentmaier-Hof, die Anwesen Buchner und Fechter, damals Steinbeißer, gegenüber der Hof Grum, im Süden die Anwesen Eigner, Hofmann, Ritthaler und Schütz, sowie die Gastwirtschaft Niedermeier.

Die erste Schule in unserer Gemeinde wurde vom Klausner Niklas Sedlmayr 1754/55 in der sogenannten Klausur bei der Kapelle „Unserer Lieben Frau vom Bründl" in Herblfing eingerichtet. Später zog er mit seinen Schülern in ein aus eigenen und erbettelten Mitteln gebautes Haus in Bachling um. Im Jahre 1800 wurde in Wallerfing selbst eine Schulstelle installiert. In den Jahren 1830, 1913 und 1968/69 wurden jeweils neue Schulgebäude errichtet.

Im Jahre 1891 wurde mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen, da das aus dem Mittelalter stammende Bauwerk nicht mehr den gestiegenen Anforderungen entsprach. Während der insgesamt fünfjährigen Bauzeit kam es zu mehreren Unfällen, wobei ein Arbeiter seinen Verletzungen erlag.

In den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts musste Wallerfing einen hohen Blutzoll entrichten, wovon die vielen Namen der Gefallenen und Vermissten am Kriegerdenkmal Zeugnis ablegen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gemeinde Wallerfing durch mehrere Baugebiete stark ausgedehnt. Sie zeigt sich als ein moderner Ort mit einer intakten Infrastruktur, mit den wichtigsten Dienstleistungsbetrieben, einem modernen Kindergarten, der Verbandsschule, einer Arztpraxis und neuen Sportanlagen. Die einst bäuerliche Bevölkerungsstruktur hat sich stark verändert. Nach der Gebietsreform (1972) wurden die vorher selbstständigen Gemeinden Ramsdorf und Neusling in die Gemeinde Wallerfing eingegliedert, die mit den Nachbargemeinden Oberpöring und Otzing eine Verwaltungsgemeinschaft bilden. Die Gemeinde Wallerfing hat 1364 Einwohner (Stand 13.04.2007) mit steigender Tendenz.